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AOK Kaufbeuren - Ostallgäu

Verwaltung und Kundencenter

Stahlbeton-Skellett-Konstruktion mit Bauteilaktivierung und daraus resultierendem hohen Anspruch an Sichtbeton-Oberflächen innen wie außen, kerngedämmt.

Nachtluftkühlung der Büroräume durch thermischen Auftrieb, Konditionierung der Zuluft durch Ansaugung über einen Erdkanal, ergänzende Temperierung der Bauteile mittels wasserdurchströmtem Rohrnetz innerhalb der Flachdecken.

Untergeschoss als wasserundurchlässige Stahlbeton-Wanne, mittels Zugpfählen gegen Auftrieb gesichert.

  • Architekt: Freudenfeld Krausen Will, München
  • Bauherr: AOK Bayern, Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu
  • Planung/Ausführung: 1999 bis 2002
  • Kosten Bauwerk: 13,4 Mio Euro
  • Umbauter Raum: 32.000 m3

John-F.-Kennedy-Schule

Kaufmännische Schule Esslingen-Zell

Zweibündiges Schulgebäude über eine Länge von 168 m in den Neckarauen bei Esslingen-Zell.
Gründung auf Ortbetonpfählen. Stahlbeton-Skelett-Konstruktion, fugenlos über die gesamte Gebäudelänge.

  • Architekt: Aldinger & Aldinger, Wendlingen | Stuttgart
  • Bauherr: Landkreis Esslingen
  • Planung/Ausführung: 1995 bis 1996
  • Umbauter Raum: 42.000 m3

Haus zur Wildnis in Zwiesel

Informationszentrum im Nationalpark Bayerischer Wald

Neubau mit Ausstellungsfläche, Cafeteria, Spielbereich, Verwaltung,  Seminarraum und "Wurzelgang". 3D-Kino in einem eigenständigen, felsartigen Baukörper. Umlaufende, bis zu 7 m hohe Glasfassaden eröffnen beeindruckende Blickbeziehungen in den umgebenden "Urwald".

Stahlbetonbauweise mit weitgespannten, unregelmäßig punktgestützten Dachplatten. Geneigte schlanke Stahlverbundstützen bis zu 7,50 m Länge,  Sichtbetonwände und weit auskragende Dachränder charakterisieren das Gebäude.

  • Architekt: Löhle Neubauer Architekten, Augsburg
  • Bauherr: Freistaat Bayern / Staatliches Hochbauamt
  • Planung/Ausführung: 2000 bis 2005
  • Kosten Bauwerk: 4,7 Mio Euro
  • Umbauter Raum: 18.100 m3

Schule zur individuellen Lernförderung

Vohenstrauß Oberpfalz

Stahl-Glas-Konstruktion über dreigeschossiger zentraler Pausenhalle von der aus die Klassenräume erschlossen werden mit bis zu 9,5 m langen Freitreppen. Transparenz des Gebäudes durch skelettartige Auflösung des Tragwerkes. Tragsystem aus dünnen Stahlbeton-Flachdecken mit ca. 2,5 m  auskragenden Betonfertigteilplatten als Dachüberstand. Sichtbetonflächen in Bereichen der zentralen Halle und in der Fassade tragen zum Charakter des Gebäudes bei.

Fuß- und Radwegbrücke

Domäne Hochberg, Ravensburg

Dünnes Brückenband über die im Gelände eingeschnittene Kreisstraße. Schlanke Querschnitte durch Reduzierung der Stützweiten mittels V-förmiger Stützen und Unterspannung im Mittelfeld. Verbundbauweise mit Beton-Verguss vor Ort ermöglichte die Montage der Stahlkonstruktion unter Sperrung der Straße an nur einen Tag.

  • Architekt: Jockers + Partner, Stuttgart
  • Bauherr: Hofkammer Baden-Württemberg
  • Planung/Ausführung: 1995 bis 1997

FH Nürtingen

Sanierung + Umbau denkmalgeschütztes Gebäude

Denkmalgeschütztes Gebäudeensemble in Mitten der Altstadt von Nürtingen über dem ehemaligen Fruchtkeller. Umfangreiche Sanierung mit großzügiger Entkernung und Ergänzung der Tragstruktur für die Einrichtung einer Mensa mit Großküche.

  • Architekt: Aldinger&Aldinger, Stuttgart
  • Bauherr: Land Baden-Württemberg
  • Planung/Ausführung: 2001 bis 2004
  • Kosten Bauwerk: 2,5 Mio Euro

Gastdozentenhaus der Universität Stuttgart

Viergeschossiges Atriumgebäude auf quadratischem Grundriss mit 35 m Seitenlänge. Tragwerk aus schottenartigen Mauerwerkswänden mit Stahlbeton-Deckenplatte, skelettartig aufgelöst in Teilen der Ebene 1+2. Erschließung im Innenhof mit freistehender Stahlbetontreppe und umlaufenden Laubengängen aus Stahlbeton-Fertigteilen in Sichtbeton-Qualität.

  • Architekt: Kohlhoff & Kohlhoff, Stuttgart
  • Bauherr: Universität Stuttgart
  • Planung/Ausführung: 1995 bis 1997

Sporthalle Buttenwiesen

Dreifachturnhalle mit Turnleistungszentrum

Dreifachturnhalle (80 x 29 m) mit zweigeschossiger Nebenraumspange sowie Eingangsbereich und Foyer. Stahlprofile HEA 800 als Hauptträger, an den beidseitigen Kragarmen zugverankert. Sekundärtragwerk aus vorgefertigten Holz-Hohlsteg-Elementen mit einer Multiplan-Holzplatte. Sockelgeschoss als Massivkonstruktion in Sichtbetonqualität. Umkleiden eingestellt als selbsttragende Holzboxen.

BDA-Preis Schwaben 2006, Prämierung

 

Anzahl Bilder: 21

Heimvolkshochschule Hohebuch

Hugo Häring Auszeichnung   BDA 2011

Aussegnungshalle

in Schönaich

Hallenkonstruktion aus schmalen Brettschichtholz-Rippen, auf welche die semitransparente Okawood-Verglasung direkt aufgeklemmt ist. Die gleichen Rippen spannen, zu einem T-Querschnitt mit einer Holzwerkstoffplatte verleimt, über die Raumbreite von 9,0 m. Alle Rippen sind konstruktiv eingespannt und mit den Riegeln im Dach biegesteif gefügt.

Auszeichnung beispielhaftes Bauen Lkr. Böblingen 2003-2009

Sporthalle Johannes-Kepler-Gymnasium

Stuttgart

Die Zweifachsporthalle wird von einem Stahl-Holz-Tragwerk überspannt. Der zweigeschossige Nebenraumtrakt in Massivbauweise bildet den aussteifenden Kern.

Der Hallenbinder spannt über 23 m. Ein geschlossener Steg aus 81 mm KERTO Furnierschichtholz wird beidseitig durch 32 mm dicke Stahlseile parabelförmig unterspannt. Als Obergurt umgreifen zwei gebogene Walzprofile HEB 180 den Steg und spannen ihn gegen seitliches Kippen ein. Die KERTO-Platte kragt durch die Fassade aus und trägt die Dachüberstände.

  • Architekt: Arch. Repper, Hochbauamt + FAI-Architekten, Stuttgart
  • Bauherr: Landeshauptstadt Stuttgart
  • Planung/Ausführung: 1999 bis 2002
  • Kosten Bauwerk: 3,3 Mio Euro
  • Umbauter Raum: 13.825 m3

Salzlagerhalle Geislingen

Das Lagergebäude der Straßenmeisterei Geislingen reagiert in Konstruktion und Material auf die Anforderungen der Streusalzlagerung. Das Salz wirkt auf Holz konservierend, auf Stahl hingegen korrosiv. So wurde die Lagermulde aus 15 cm starken Brettschichtholzelementen GL 24h gefertigt, welche sich gegen die eingespannte Stahlbetonlisenen abstützen. An den Lisenen elastisch eingespannt sind die Stützen des ebenfalls aus Brettschichtholz konstruierten Hallentragwerks. So gibt es nahezu keine Stahlteile, welche mit dem Salz direkt in Berührung kommen.

Die Stahlbetonlisenen bilden mit durchgehenden Fundamentstreifen einen Rahmen, welcher die wechselnden Lastsituationen aus unterschiedlicher Schütthöhe aufnehmen kann. Bei geringer Befüllung biegt sich die Bodenplatte nach unten durch, die Lisenen drücken nach innen. Bei maximaler Befüllung bewirkt der Horizontaldruck des Salzes auf die Schüttwände eine Verformung der Lisenen nach außen. Der biegesteife Anschluss des Hallentragwerkes trägt dazu bei, die Verformungen des Gesamtsystems sinnvoll einzugrenzen.

 

 

 

 

  • Architekt: vautz mang architekten bda Stuttgart
  • Bauherr: Bundesbau Baden-Württemberg, Staatliches Hochbauamt Ulm
  • Planung/Ausführung: 2014 bis 2015
  • Umbauter Raum: 5.633 m3

Furche Geiger Zimmermann TRAGWERKSPLANER GmbH

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