Straßenmeisterei
Die Hallen folgen einem einheitlichen Tragwerksprinzip aus Brettschichtholz Nebenträgern und darunterliegenden Hauptträgern, während die Dachscheibe aus Holzwerkstoffplatten die horizontale Aussteifung übernimmt. Die Lasten werden über Holzstützen in Stahlbetonsockel eingeleitet, die zugleich die Anpralllasten der Fahrzeuge aufnehmen.
In der Großfahrzeughalle ist aufgrund der geforderten Stützenfreiheit ein Fachwerkträger aus Baubuche mit rund 27 m Spannweite angeordnet. Er entsteht aus zwei höhen- und seitenversetzten Hauptträgern, die durch Spreizen und Diagonalen verbunden sind. Abtreibende Kräfte aus der Schiefstellung werden über die Dachscheiben aufgenommen. Die Fahrzeughalle und die Kleingerätehalle Ost werden in Längsrichtung über die angrenzenden Gebäudeteile ausgesteift, in Querrichtung über die eingespannten Holzstützen der Mittelachse.
Der zweigeschossige Verwaltungsbau erhält ein analoges Dachtragwerk, die Decke besteht aus Brettsperrholz und leitet die Lasten über Holzstützen und -wände in die Fundamente weiter. Alle Gebäudeteile gründen auf impulsverdichtetem Baugrund über Einzel- und Streifenfundamente. Der Brandschutz R30 ist über Abbrandbemessung nachgewiesen.
Architekt
vautz mang architekten bda
Bauherr
Bundesbau HBA Ulm
Planung / Ausführung
2020 bis 2025
Leistungsphasen
1-6, 8
Umbauter Raum
20.943 m3
Kosten Bauwerk
10,5 Mio EUR
Impressionen



