20241205_145_Staatl HBA Ulm © DUCKEK Straßenmeisterei Geisl Frau Humm__P4A2149

Straßenmeisterei

Die Hallen folgen einem einheitlichen Tragwerksprinzip aus Brettschichtholz Nebenträgern und darunterliegenden Hauptträgern, während die Dachscheibe aus Holzwerkstoffplatten die horizontale Aussteifung übernimmt. Die Lasten werden über Holzstützen in Stahlbetonsockel eingeleitet, die zugleich die Anpralllasten der Fahrzeuge aufnehmen.

In der Großfahrzeughalle ist aufgrund der geforderten Stützenfreiheit ein Fachwerkträger aus Baubuche mit rund 27 m Spannweite angeordnet. Er entsteht aus zwei höhen- und seitenversetzten Hauptträgern, die durch Spreizen und Diagonalen verbunden sind. Abtreibende Kräfte aus der Schiefstellung werden über die Dachscheiben aufgenommen. Die Fahrzeughalle und die Kleingerätehalle Ost werden in Längsrichtung über die angrenzenden Gebäudeteile ausgesteift, in Querrichtung über die eingespannten Holzstützen der Mittelachse.

Der zweigeschossige Verwaltungsbau erhält ein analoges Dachtragwerk, die Decke besteht aus Brettsperrholz und leitet die Lasten über Holzstützen und -wände in die Fundamente weiter. Alle Gebäudeteile gründen auf impulsverdichtetem Baugrund über Einzel- und Streifenfundamente. Der Brandschutz R30 ist über Abbrandbemessung nachgewiesen.

Architekt
vautz mang architekten bda

Bauherr
Bundesbau HBA Ulm

 

Planung / Ausführung
2020 bis 2025

Leistungsphasen
1-6, 8

Umbauter Raum
20.943 m3

Kosten Bauwerk
10,5 Mio EUR

Impressionen